Verpackungsvision 2025

Präambel
Der heutige Warenmarkt ist durch globale Liefer- und Wertschöpfungsketten gekennzeichnet. Lebensmittel und  sonstige Waren werden weltweit gehandelt und verarbeitet. Auf ihrem Weg in die Einkaufsstätten legen sie meist lange Strecken zurück und benötigen hierfür Schutz. Verpackungen sind deshalb essentiell. Allerdings ist die Auswahl der Rohstoffe und die Art, wie Lebensmittel und sonstige Waren heute verpackt werden, in der Regel ökologisch nicht vorteilhaft. Wir sind angetreten mit dem Ziel, Müll und Verschwendung zu vermeiden. Der Handel alleine kann die Verpackungsproblematik nicht lösen. Deshalb kooperieren wir mit Partnern auf allen Stufen der Wertschöpfungskette, mit Erzeugern, Verarbeitern, Herstellern, Großhändlern und Spezialisten aus der Logistik und setzen uns dafür ein, Lösungen zu entwickeln um die Ziele, die wir in dieser Vision formuliert haben, zu erreichen.

1. Auf Einweg-Verkaufsverpackungen aus Kunststoff sowie unnötige Verpackungen wird vollständig verzichtet.*
2. Modelle der Wiederverwendung von Verpackungen ersetzen Einweg-Verpackungen immer dann, wenn die Wiederverwendung ökologisch vorteilhafter ist.
3. Sämtliche Verpackungen sind zu 100 % wiederverwendbar, recycelbar oder kompostierbar.
4. Auf Verpackungen (Primär-, Sekundär- und Tertiärverpackungen) aus fossilen Primärrohstoffen wird vollständig verzichtet.
5. Alle Verpackungen sind frei von gefährlichen Chemikalien.
6. Die Gesundheit, Sicherheit und Rechte aller beteiligten Menschen werden respektiert.
7. Es werden keine Verpackungen eingesetzt, deren Rohstoffe zur Entwaldung beitragen, die biologische Vielfalt gefährden,  gentechnisch verändert wurden oder die Nutzung von Agrarflächen für Nahrungsmittel beeinträchtigen.

*Kunststoff ist nicht per se problematisch, soweit dieser alle anderen Anforderungen dieser Vision erfüllt. Problematisch ist sein Eintrag in die Umwelt. Durch den Verzicht auf Einweg-Verkaufsverpackungen aus Kunststoff wird die Wahrscheinlichkeit des Eintrags deutlich reduziert.